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Jedermann auf Reisen

Über Liebe, Tod und was dazwischen liegt. Die Weltvermessung eines Heimatlosen.

Der Film „Jedermann auf Reisen“ versteht sich nicht als historische Annäherung an Max Reinhardt, sondern als eine Standortbestimmung des syrischen Autors Omar Khir Alanam, die sich zunächst an der Person des Theatermachers entzündet.
Dieser Umweg über den Anderen markiert eine Spurensuche, die den Autor immer wieder auf das zurückwirft, was seine Identität ausmacht. Damit wird Max Reinhardt, der Abwesende und überall fremd Gebliebene, Teil eines Vexierbildes, in dem immer neue Perspektiven freigelegt werden.
Diese Spurensuche kulminiert in der Begegnung mit dem Schauspieler Philipp Hochmair, der mit seiner One-Man-Performance „Jedermann Reloaded“ den Theaterboden neu verlegt hat. Plötzlich ist alles Dialog. Fleisch und Blut und ultimative Umkehrung. War es vorher der fremde Blick des syrischen Autors auf uns Vertrautes, ist es am Ende der Schauspieler, der den syrischen Autor auf der Bühne zum Duell bittet. Die Stationen der Reise – Damaskus, Salzburg, Wien – bilden den reflexiven Rahmen für diesen Film-Essay.

„Jedermann auf Reisen“ ist eine Co-Produktion mit dem ORF und wurde von der Zürcher Kantonalbank Österreich AG unterstützt. Der Film wird im Sommer 2021 als hintergründiger Kommentar zum Jubiläum „100 Jahre Salzburger Festspiele“ ausgestrahlt.

Ein Blick hinter die Kulissen der Dreharbeiten:

 

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